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Ganzheitliche Therapien

Diese Medizin behandelt nicht nur die jeweilige Krankheit an sich, sondern der gesamte Patient wird als eine Einheit betrachtet. Es werden alle Aspekte seines Lebens, wie der seelische Zustand, die Ernährung und der jeweilige Lebensstil mit in die Betrachtung aufgenommen und ein umfassendes Konzept erstellt.

Sie geht davon aus, dass eine ganze Reihe unterschiedlicher Behandlungsformen – von Änderung der Lebensweise, bis hin zu chirurgischen und konventionellen Behandlungen – erforderlich sein kann. Dabei wird anerkannt, dass auch Therapien, die sich wissenschaftlich nicht immer erklären lassen, den gesamten Organismus beeinflussen können und oft für den Heilungsprozess unabdingbar sind. Leider ist der Bereich der ganzheitlichen Tiermedizin noch nicht so weit entwickelt wie der humanmedizinische, aber immer mehr Tierarztpraxen setzen sich nun auch mit der ganzheitlichen Tiermedizin auseinander und entwickeln sich weiter. 

Ganz klar ist das die Gesundheit unserer Hunde auch vom seelischen und körperlichen Gleichgewicht abhängt. Wir können viel dazu beitragen, dass es unseren Hunden besser geht.

Im folgenden stelle ich euch einige Therapie-Möglichkeiten vor. Bitte sprecht mit einem versierten Tierarzt, bevor ihr euch für eine Möglichkeit entscheidet.

Massage
Eine der ältesten physikalischen Therapien. Die Massage richtig ausgeführt bereitet dem Hund ein wohliges, entspanntes Gefühl.
Physisch betrachtet (rein körperlich), verbessert eine Massage beim Hund die Durchblutung und entspannt dabei die einzelnen Muskeln. Sie fördert das Gleichgewicht zwischen Muskelfunktion und Bewegungsapparat. Eine Massage hilft gesunde Tiere fit zu halten. Einen kranken Hund sollte man nicht massieren, es sei denn der Tierarzt gibt sein okay. Klar ist, dass bei Verletzungen, starke Schmerzen , Hautinfektionen, Muskelverletzungen oder Gelenkschmerzen keine Massagen gemacht werden dürfen. Massieren sie ihren Hund nicht selber, wenn sie sich nicht absolut sicher sind, dass sie es auch können.
Massagepunkte beim Hund sind:
Ohr, Zähne und Zahnfleisch, Hals und Kehle, Rücken und Wirbelsäule, Analdrüsen, Hüften, Blase, Abdomen, Unteres Abdomen und Leber, Rippen und Lunge, Knie, Schulter, Pfoten und Zehen, Sprunggelenk, Knie, Niere und Eierstock. Sollten Sie beim Abstreichen des Hundes auf einen dieser Punkte einen Druck ausüben und ihr Hund zeigt darauf eine Reaktion dann vorab vom Tierarzt abklären lassen.

Physiotherapie
Ergänzt sowohl die konventionelle als auch die komplementäre Behandlung bei solchen Krankheiten, die Bewegungsapparat und Blutkreislauf in Mitleidenschaft ziehen. Sie zählt zwar zur Schulmedizin, spielt aber auch in der ganzheitlichen Therapie eine Rolle. Ihre Anwendungen reichen von einer einfachen Massage bis zum Einsatz von aufwändigen elektronischen Geräten für die Stimulation des Muskelgewebes. Physiotherapie ist in der Lage, Schmerzen zu lindern, die Heilung zu beschleunigen und die Funktion von verletztem Gewebe zu erhalten. Diese Therapie kann Chirurgie, medikamentöse Behandlung und auch weitere komplementären Therapien begleiten und unterstützen. Sollten Sie sich mit ihrem Tierarzt darauf einigen, dass ihr Hund eine Physiotherapie benötigt, dann suchen Sie möglichst einen Tier-Physiotherapeuten auf. Er ist nämlich nicht nur mit der Anatomie eines Hundes besser vertraut, sondern kann auch mit ihm umgehen.

Osteopathie
Dazu kann ich nicht viel schreiben, da ich mich mit dieser Methode nicht auskenne. Der Begründer dieser Methode ist der Amerikaner Dr. Andrew Taylor Still. Er meint dazu: Das Skelett erfüllt einen doppelten Zweck: Einerseits hat es die allgemein anerkannte Funktion eines Körpergerüstes, das durch an ihm befestigte Muskeln die Bewegungen des Körpers ermöglicht. Die zweite, ebenso bedeutende Funktion des Skeletts besteht darin, alles lebensnotwendigen Organe abzuschirmen. Nach Stills Theorie kann ein Körper seine Gesundheit nicht aufrechterhalten, solange das Skelett nicht korrekt ausgerichtet ist. Zu Beginn einer jeden osteopathischen Behandlung wird der Hund gründlich untersucht. Der Osteopath geht verschiedene Bewegungen durch, um durch Manipulation der Gliedmaßen mögliche Fehlstellungen ausfindig zu machen.

Chiropraktik
Ebenso wie die Osteopathie konzentriert sich auch die Chiropraktik auf Anatomie und Physiologie des Muskel-Knochen- und Nervensystems und die gefahrlose Manipulation der Wirbelsäule. Der chiropraktischen Theorie zufolge verursacht die Fehlstellung von Wirbeln einen zu starken Druck auf Rückenmark oder Spinalnerven, was die Nervenübertragung beeinträchtigen und so zu Funktionsstörungen bzw. zu Krankheiten führen kann. Wenn durch spezielle Handgriffe die Fehlstellung eines Wirbels behoben wird, werden Wurzeln der Spinalnerven von diesem natürlichen Druck befreit und im betroffenen Bereich normalisiert sich die Funktion der Nerven und des vom entsprechenden Wirbel kontrollierten Gewebes.
Zu Beginn einer chiropraktischen Behandlung wird eine neurologische sowie eine orthopädische Untersuchung durchgeführt. Zu ersterer gehören Reflex- und Dehnungstests der Nerven, die zweite prüft dann die Beweglichkeit der verschiedenen Wirbelsäulenbereiche. Gleichzeitig werden schmerzende Stellen sowie anormale Bewegungen der Wirbelgelenke festgehalten. Chiropraktiker sollten zusätzlich noch eine Ausbildung in Röntgenografie haben, um anhand von Röntgenaufnahmen eventuelle Erkrankungen des Rückgrats und möglicherweise ernsthaftere Beschädigungen der Wirbelsäule (wie etwa Brüche nach Unfällen) sicher erkennen bzw. ausschließen zu können.
Für den Hausgebrauch ist diese Therapie nicht geeignet. Da sie Manipulationen der Wirbelsäule beinhaltet, kann eine falsche Anwendung ernsthafte Folgen haben und im schlimmsten Fall zur Lähmung des Hundes führen.

T-Touch-Therapie

Reiki
Reiki ist eine Therapieform, mit der die Lücke zwischen den rein energetischen und den physikalischen Therapien wie Massage und T-Touch geschlossen wird. Sie arbeitet mit Handstellungen und – Bewegungen, deren Zweck es ist, Heilkräfte zur Stärkung des Geistes und des verletzten Gewebes zu übertragen.
Die Heilkraft des Reiki wurde zuerst in Indien (nicht sicher) und dann im Nahen Osten angewandt. Das Wissen darum war bis zu seiner Wiederentdeckung durch den japanischen Arzt Dr. Mikao Usui im späten 19. Jahrhundert verloren. Durch eine Vision soll er die Anwendung des Reiki erlernt haben und zur Durchführung eines festen Rituals ermächtigt worden sein, in dem der eingeweihte Meister das Reiki-Wissen an den Schüler weitergibt. Diese Rituale werden bis heute weitergeführt.
Der Name „Reiki“ kommt vermutlich von den japanischen Schriftzeichen „Rei“ (universal) und „Ki“ (die nicht-dingliche Lebenskraft, entspricht etwa dem Qi in der Akupunktur). Ziel von Reiki ist die Wiederherstellung der Verbindung zwischen dem Menschen und der Lebenskraft, um ihn dadurch zu befähigen, nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie, seine Freunde, ja selbst seine Tiere zu heilen. Es gibt drei Stufen der Reiki. Auf der ersten wird der Schüler mit der Lebenskraft in Einklang gebracht und kann beginnen, sie zu übertragen. Er erlernt die Handstellungen- und Bewegungen, die für die Übertragung erforderlich sind. Auf der zweiten Stufe lernt der Schüler die Symbole und Mantras, mit deren Hilfe er die Energie stärker auf den Patienten konzentrieren kann. Sie können auch zur Heilung aus der Entfernung verwendet werden. Die dritte Stufe besteht im Erreichen des Grads eines Reiki-Meisters bzw. Lehrers: Hier wird das Wissen im Einzelunterricht vom Meister auf seinen jeweiligen Schüler weitergegeben.
Reiki-Energie kann bei allen Lebewesen zur aufbauenden Stärkung, zur Linderung eines akuten Leidens oder auch zur Beruhigung eingesetzt werden. Sollten Sie sich zutrauen, dass sie ihre Lebenskraft auf ihren verletzten, unruhigen, kranken Hund übertragen können, dann legen sie ihre Hände ruhig auf den Hund oder halten Sie sie über eine Wunde. Hat ihr Hund genug von der Behandlung wird er unruhig.

Physikalische Therapien (Gesamtbegriff der folgenden Therapien)

Energetische Therapien

Darunter fällt die Akupunktur, die Homöopathie, die Bach-Blütentherapie, die Edelsteintherapie.

Akupunktur
Die Akupunktur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die in über 3000 Jahren entwickelt wurde. Sie basiert auf dem Prinzip der Lebenskraft „Qi“, die den Körper in (anatomisch nicht vorhandenen) Kanälen, den sogenannten „Meridianen“, durchströmt. Krankheiten entstehen durch Störungen des Qi-Flusses. Die Meridiane regeln auch die Funktion der einzelnen Körperteile, die in der TCM eine andere ist als in der westlichen Schulmedizin.
Qi hat zwei entgegengesetzte, aber einander ergänzende Aspekte: das „Yin“ und „Yang“. Alle Dinge im Universum enthalten Yin und Yang, einige mehr Yin, andere mehr Yang. Die „festen“ Organe des Körpers wie Leber, Milz, Nieren, Herz, Lungen und Perikardium (Herzbeutel) sind Yin-Organe, die „hohlen“ wie Magen, Dick- und Dünndarm, Gallenblase und Blase sind Yang-Organe. Jedes Organ wird von einem Meridian-Paar gesteuert; zudem gibt es zwei weitere, nicht-paarige Meridiane, nämlich das „Lenkgefäß“ und das „Konzeptionsgefäß“, die in Bahnen an der vorderen Körperseite hinauf und an der hinteren hinab verlaufen.
Die Akupunktur-Theorie geht davon aus, dass im Universum alles auf den fünf Grundelementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser besteht. Diese Elemente stehen entweder in einem positiven oder in einem negativen Verhältnis zueinander: Holz produziert zwar Feuer, wirkt sich aber auf die Erde zerstörerisch aus. Jedes Element kann sich innerhalb eines schöpferischen Kreislaufs in eines der anderen Elemente verwandeln.
Sechs Umweltfaktoren gelten als Hauptursache für Erkrankungen:
Wind, Kälte, sommerliche Wärme, Feuchtigkeit, Trockenheit und Hitze.
Die Akupunktur kennt zudem acht Zustände, die aus den vier Gegensatzpaaren Yin und Yang, innen und außen, heiß und kalt, Übermaß und Mangel bestehen.
Bei der Akupunktur werden zwar keine Medikamente verabreicht, doch können chinesische Kräuter die eigentliche Behandlung, die auf der Stimulierung bestimmter Punkte auf den Meridianen mit feinen Akupunkturnadeln beruht, unterstützen. Anhand der komplizierten Beziehungen zwischen den fünf Elementen, den sechs Umweltfaktoren und den acht einander entgegengesetzten Zuständen wird erschlossen, welche Punkte auf welchem Meridian das Qi wieder ins Gleichgewicht bringen, damit die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers die Heilung vollenden können.
Da das Qi sowie die Elemente, Umweltfaktoren und Zustände der Akupunktur universell sind, kann sie bei Tieren genauso angewandt werden wie bei uns Menschen.
Bitte bedenken Sie, dass die Akupunktur bei akuten Infektionen (da ist eher zur Arzneitherapie: z.B. Antibiotika) nicht geeignet ist. Bei chronischen Erkrankungen (einschließlich des Immunsystems) jedoch erzielt sie hervorragende Resultate.
Sollten Sie sich für die Akupunktur bei ihrem Hund entscheiden, dann besprechen sie sich mit ihren Tierarzt und lassen sich von ihm zu einen qualifizierten Fachmann überweisen.

Homöopathie
Der Körper verfügt über eine Fähigkeit zur Selbstheilung. Kleine Verletzungen wie Schnitt- oder Schürfwunden verheilen von selbst, und auch von normalen Husten- oder Erkältungskrankheiten erholen wir uns rasch. Diese Fähigkeit wird als „Homöostase“ bezeichnet, und Homöopathen stimulieren diese durch ihre Arzneien. Samuel Hahnemann, ein deutscher Arzt des 18. Jahrhunderts, erfand die Homöopathie und bezeichnete den Selbstheilungsimpuls als energetisch aktive, lebenswichtige Kraft, als „Lebenskraft“ . Er entnahm dem Baum aus dem auch Chinin gewonnen wird, Chinarinde in hohen Dosen und beobachtete, dass eine ungefährliche Giftdosis offensichtlich die Heilung derjenigen Krankheiten stimulieren kann, deren Symptome den Wirkungen des Giftes ähneln.
Die Idee, dass Ähnliches von Ähnlichem geheilt werden kann, geht zwar auf die Griechen zurück, war jedoch nie zuvor für die ärztliche Behandlung genutzt worden. Hahnemann probierte Substanzen an Freunden und sich selber aus und hielt die Ergebnisse in einem Buch, „Materia Medica“, fest.
Anfangs verwendete er feste Stoffe in kleinen Dosen und entdeckte, dass vor der Besserung zunächst ein Phänomen eintrat, das er die „homöopathische Verschlimmerung“ nannte. Das Verringern der Dosis schwächte diese zwar ab, aber auch den Nutzen. Als nächstes wurden flüssige Arzneien nach dem Verdünnen verschüttelt – „potenziert“ – was die „Verschlimmerung“ abschwächte und die Heilkraft der Arzneien (Potenzen) steigerte.
Sicher ist die Anwendung der Homöopathie beim Tier nicht so einfach wie beim Menschen, der seine Beschwerden ja durch die Sprache ausdrücken kann. Wir sind auf die objektiven Krankheitserscheinungen angewiesen. Reichen die Symptome oder Umstände nicht aus, ein einziges Mittel zu wählen, so muss man notgedrungen auf zwei oder drei gehen und eine Zusammenstellung treffen.
Das Eingeben der Arznei ist kein Problem! Die homöopathischen Heilmittel haben viele Vorteile und keinen Nachteil, sie haben kaum Geschmack und kaum Geruch und werden hauptsächlich durch die Zungenpapillen aufgenommen.
Zur homöopathischen Behandlung gehört auch das Ändern der Umstände, die die Heilung behindern. Völlige Heilung ist erst dann möglich, wenn Ernährung, Hygiene, Lebensumstände und – stil stimmen. Ein guter Homöopath sollte sich stets nach diesen Dingen erkundigen und vor allem auch erkennen können ob alles zusammen passt.
Einen dritten Bereich der Homöopathie bilden Schüßler –Salze. Der deutsche Homöopath Wilhelm Schüßler bestimmte im 19. Jahrhundert zwölf grundlegende Mineralsalze im Körper und meinte, man könne jede Krankheit mit einer Kombination dieser Salze behandeln, solange sie nur rechtzeitig erkannt wird und kein komplexes Symptombild aufweist. Biochemische Mineralsalze werden häufig in niedrigen D6 –Potenzen verordnet, um leichte körperliche oder emotionale Krankheitszustände zu lindern, die ein Mineralsalzmangel auslösen kann. Z. B. kann man folgende Beschwerden mit Schüßler-Salz behandeln:
Emotionaler Stress: Kalium phosphoricum
Allergien: Natrium sulfat
Chronische Infektionen: Silicea
Zahnprobleme: Calcium fluor.

Bach-Blütentherapie
Dr. Edward Bach war ein englischer Arzt. Er lebte von 1886 bis 1936. Schon während seiner Kindheit fielen seine hohe Empfindsamkeit, seine Intuition und seine enge Verbundenheit mit der Natur auf. Der junge Edward verbrachte Stunden damit, die Umgebung zu durchstreifen und Pflanzen und Tiere zu beobachten.. Im Jahr 1906 begann er Medizin zu studieren, nachdem er im alter von 17 Jahren als Lehrling in der Messinggießerei seines Vaters, mit der schwierigen Situation der Arbeiter konfrontiert wurde. Er musste mit ansehen, das die Arbeiter aufgrund der schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen häufig krank waren, sich aber keine ärztliche Behandlung leisten konnten. Bach erfasste intuitiv, dass die Ursache dieser Erkrankungen mit dem seelischen Stress zusammenhingen, unter dem die Arbeiter standen. Er muss mit ziemlicher Betroffenheit reagiert haben und muss wohl das Bedürfnis verspürt haben, diesen Menschen zu helfen. Nach seiner Ausbildung widmete er sich zunächst der medizinischen Forschung. Dabei entdeckte er den Zusammenhang zwischen chronischen Krankheitserscheinungen und bestimmten Bakterienstämmen im menschlichen Darm, aus denen er Impfstoffe herstellte, um damit diese Krankheiten zu heilen.
Ab 1918 arbeitete Bach in einem Krankenhaus, in dem die Patienten mit homöopathischen Mitteln behandelt wurden. Dort lernte er die Lehren Hahnemanns kennen. Dadurch angeregt, bereitete er aus seinen Impfstoffen homöopathische Medikamente, die nicht mehr gespritzt wurden, sondern von den Patienten eingenommen werden konnten. Bei der Behandlung mit diesen Mitteln orientierte er sich immer mehr an den Stimmungen, Charaktereigenschaften und Gemütszuständen eines Kranken, immer weniger hingegen an den körperlichen Symptomen.. Es gelang ihm, seine Medikamente bestimmten Gemütszuständen zuzuordnen und sie entsprechend einzusetzen.
Bach hatte eine Version vom Menschen, die von einer tiefen Religiosität geprägt war. Der Mensch war für ihn ein Geschöpf Gottes – vollkommen, glücklich, zufrieden und gesund…..
Warum ich ihnen das alles erzähle???
Weil auch unsere Hunde ein Geschenk Gottes sind…... Auch wir sollten alles tun um sie gesund zu erhalten. Mittlerweile haben viele Heilpraktiker erkannt, dass die Bach-Blütentherapie durchaus auch bei unseren Hunden angewandt werden sollte.
Insgesamt gibt es 38 Bach-Blüten-Essenzen.
Im folgenden eine Auflistung der einzelnen Blüten. Bitte beobachten Sie ihren Hund und gehen sie zu erfahren Heilpraktikern, die ihnen dann weiterhelfen.

  • Agrimony (Odermennig) Konfrontations-Blüte
  • Aspen (Espe oder Zitterpappel) Ahnungs-Blüte
  • Beech (Rotbuche) Toleranz-Blüte
  • Centaury (Tausendgüldenkraut) Willensblüte
  • Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut) Intuitions-Blüte
  • Cherry Plum (Kirschpflaume) Loslass-Blüte
  • Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) Lernblüte
  • Chicory (Wegwarte) Taktik-Blüte
  • Clematis (Weiße Waldrebe) Tagträumer-Blüte
  • Crab Apple (Holzapfel) Reinigungs-Blüte
  • Elm (Ulme) Verantwortungs-Blüte
  • Gentian (Herbstenzian) Skeptiker-Blüte
  • Gorse (Stechginster) Hoffnungs-Blüte
  • Heather (Schottisches Heidekraut) Selbstbezogenheits-Blüte
  • Holly (Stechpalme) Liebesblüte
  • Honeysuckle (Geißblatt) Vergangenheits-Blüte
  • Hornbeam (Weißbuche oder Hainbuche) Müdigkeits-Blüte
  • Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) Gedulds-Blüte
  • Larch (Lärche) Selbstvertrauens-Blüte
  • Mimulus (Gefleckte Gauklerblume) Tapferkeits-Blüte
  • Mustard (Wilder Senf) Weltschmerz-Blüte
  • Oak (Eiche) Durchhalte-Blüte
  • Olive (Olive) Erschöpfungs-Blüte
  • Pine (Schottische Kiefer) Verzeihungs-Blüte
  • Red Chestnut (rote Kastanie) Symbiose-Blüte
  • Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) Panik-Blüte
  • Rock Water (Wasser aus Heil-Quellen) Disziplin-Blüte
  • Scleranthus (Einjähriges Knäuel) Gleichgewichts-Blüte
  • Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) Schock-Blüte
  • Sweet Chestnut (Esskastanie oder Edelkastanie) Erlösungs-Blüte
  • Vervain (Eisenkraut) Begeisterungs-Blüte
  • Vine (Weinrebe) Autoritäts-Blüte
  • Walnut (Walnuss) Neubeginn-Blüte
  • Water Violet (Sumpfwasserfeder) Isolations-Blüte
  • White Chestnut (Rosskastanie oder weiße Kastanie) Gedanken-Blüte
  • Wild Oat (Waldrespe) Vielseitigkeits-Blüte
  • Wild Rose (Heckenrose) Resignations-Blüte
  • Willow (Gelbe Weide) Schicksals-Blüte
    Nun komme ich noch zu Rescue (Erste-Hilfe-Tropfen)
    Es handelt sich hierbei um ein Kombinationsmittel aus fünf Bach-Blütenkonzentraten. Es hat sich in den letzten Jahren bei Schocksituationen als hilfreich herausgestellt, diese Kombination auch den Hunden zu geben. Bitte beachten sie, dass sie diese Tropfen nur zur Beruhigung des Zustandes nehmen sollten. Ein Arztbesuch ist nach Raufereien (ernsthaften) Unfällen usw. auf jeden Fall angesagt.
  • Rescue besteht aus:

    Star of Bethlehem

    Rock Rose

    Impatiens

    Cherry Plum

    Clematis
    Ich selber arbeite seit Jahren mit Bachblüten und kann sagen, dass sie mir und auch anderen schon geholfen haben. Natürlich, wie auch bei anderen Therapien helfen Bachblüten alleine nicht aus, den Hund zu ändern. Auch hier ist wieder eine Änderung des gesamten notwendig.

Edelstein-Therapie
Edelsteine werden schon seit Jahrtausenden zum Heilen eingesetzt. Sie besitzen eine regelmäßige , feste Atomstruktur, die die natürliche Energie der Atome harmonisiert, und jeder Stein verfügt über eine natürliche, außerordentlich regelmäßigen Schwingungsfrequenz.
Empirische Studien zeigen, dass die Schwingungsenergie von Edelsteinen auf dem Weg der harmonischen Resonanz die energetische Grundschwingung von Menschen und Tieren beeinflussen kann. Die Energie des Steins soll dabei über die so genannten „Chakras“ die Energiezentren des Körpers, in den Körper eindringen. Jedes Chakra ist mit einer hormonproduzierenden Drüse verbunden und besitzt seine eigene, harmonische Farbschwingung. Diese wiederum findet ihre Entsprechung in den sieben Schichten oder Energiebändern der Aura, dem unsichtbaren Energiefeld, das unseren Körper umgibt. Aufgrund der Universalität der Lebensenergie gilt all das für Tiere genauso wie für Menschen; der einzige Unterschied sind die Positionen der Chakras am Körper. Die des Menschen wurden genau aufgezeichnet, stimmen mit denen der Tiere jedoch nicht exakt überein. Bei Hunden ist die Lage der Neben- und Kronen- bzw. Scheitelchakras umstritten; bei den Hauptchakras dagegen ist man sich grundsätzlich einig. Auch für die Auswahl der Edelsteine ist in erster Linie der emotionale Zustand des Patienten ausschlaggebend und einige Steine scheinen zudem eine Affinität zu bestimmten Körpersystemen oder Symptomen zu haben. Die Kriterien, die beim Menschen für die Auswahl der jeweiligen Edelsteine eine Rolle spielen, lassen sich auch auf den Hund übertragen.
Sind die passenden Steine ausgewählt, werden sie in einer ganz bestimmten Anordnung auf den ruhenden Körper des Patienten gelegt. Da Hunde häufig zu unruhig dafür sind, können sie auch ans Halsband oder Laufgeschirr geklebt werden. Mittlerweile gibt es sogar Laufgeschirr mit kleinen Taschen, die die Steine in der vorgeschriebenen Position halten, um den Heilungsprozess zu optimieren.
Man kann allerdings ebenso auch flüssige Essenzen von Edelsteinen verwenden. Diese sind auf ähnliche Art wie Blütenessenzen hergestellt und können besonders erfolgreich bei seelischen und emotionalen Störungen eingesetzt werden.
Edelsteine werden übrigens auch bei der Lichttherapie eingesetzt. Dabei wird das Licht in einem verdunkelten Raum durch farbige Edelsteinfilter auf einen bestimmten Chakra, einen Akupunktur-Punkt oder den Bereich des erkrankten Organs gerichtet.
Damit Edelsteine ihre Heilkraft bewahren, müssen sie regelmäßig gereinigt werden. Dazu können sie 24 Stunden lang nach draußen ins Freie gelegt werden, wenn der Mond über dem Horizont steht, denn die zweifache Wirkung von Sonne und Mond soll die Steine angeblich reinigen..
Die Edelstein- oder auch Kristalltherapie ist besonders hilfreich bei seelischen und emotionalen Störungen und kann alle medikamentösen Therapien begleiten. Bitte auch hier darauf achten, dass diese Therapie nur unterstützen kann nicht heilen!!!!!!
Einige Beispiele:
Amethyst: Zur Beruhigung des Gemüts
Bergkristall (Klarer Quarz): Zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens
Blutstein: Zur Heilung und Kräftigung des gesamten Körpers
Citrinquarz: Ein Stein zur körperlichen und geistigen Kräftigung
Lapislazuli: wirkt stressmindernd, beruhigt und fördert die Konzentration
Mondstein: Löst emotionale und abdominale Anspannung
Rauchquarz: Ein Erdungsstein für tiefgreifende Reinigung
Rutilhaltiger Quarz: Unterstützt die Heilung von Gewebeverletzungen
Tigerauge: Ein stimulierender Energieträger

Zum guten Schluss komme ich noch zu den Arzneitherapien.

Unter diesen Sammelbegriff fällt:
Die Kräutertherapie, die Aromatherapie und Pharmaka

Kräutertherapie
Vermutlich gehören die Kräuterarzneien zu den ältesten der bis heute gebräuchlichen Heilmittel. Sie spielen in der Traditionellen chinesischen Medizin ebenso wie im Ayurveda-System der Inder eine entscheidende Rolle. Bis zu den 30er-Jahren und der Einführung von Präparaten, die als Vorläufer der modernen Antibiotika gelten, waren Kräutertherapien eine der Hauptstützen des Medizin.
Ein besonderer Grund dafür, dass Kräutertherapie gerade auch in der Tiermedizin eingebunden wird, ist die Tatsache, dass Hunde und andere Tiere bekanntermaßen Pflanzen mit medizinischen Eigenschaften suchen und diese fressen.
Kräutertherapien kann man aber trotzdem nicht als ganz ungefährlich einstufen. Es gibt durchaus auch Heilpflanzen, die in ihrer natürlichen Erscheinungsart giftig sind, auch Kräuterarzneien können bei einer falschen, allzu hohen Dosierung sehr toxisch wirken. Die Wirkstoffe haben leider oft Nebenwirkungen. Pflanzenkenner sind der Meinung, dass die Zutaten einer Kräuterarznei einander ergänzen, was schädliche Nebenwirkungen verhindert und eine ungefährliche, effektive Dosierung ermöglicht. Verwenden Sie bei allen Präparaten am besten nur Markenprodukte und halten Sie sich genau an die Gebrauchsanweisung.
Eine der Varianten, Kräuterarzneien zu verabreichen, ist der Tee aus losen Kräutern, der für Hunde genauso zubereitet wird wie für Menschen; allerdings benötigen Hunde (gemessen am Körpergewicht) mehr davon. Für einen Hund von etwa 20 kg gilt im Allgemeinen eine Dosis von zweimal täglich 20 ml als angemessen. Wohlschmeckende Kräuter können Sie auch ohne weiteres unters Futter mischen. Für Breipackungen und Kompressen nehmen Sie bitte nur ungiftige Kräuter, da Hunde meist die Verbände ablecken.

Nachfolgend liste ich ihnen ein paar Beispiele auf:

Krebsvorbeugung: Zitronenmelisse, Mistelkrautblätter, Berberitzenrinde, Bockshornklee

Störungen der Nieren: Zimtrinde, Liboschwurzel, Beifußblätter, Selleriesamen

Dickdarmentzündung: Eibischwurzel, Muskatnuss-Samen, Gelbwurz-Samen

Herzerkrankungen: Weißdorn, Herzgespann, Löwenzahnblätter

Hautabschürfungen: Gelbwurz-Wurzel, Schafgarbe, Pfefferminze, Beinwellblätter

Hautjucken: Blüten der Deutschen Kamille, Klettenwurzel, Ampferwurzel, Süßholzwurzel,

           Eberraute

Aromatherapie
Die Aromatherapie verwendet ätherische, aus pflanzlichen Stoffen gewonnene Öle, um Körper und Psyche des Patienten zu beeinflussen. Die Moleküle dieser Öle gelangen per Resorption über die Nasen- und Lungenschleimhaut in den Körper und den Blutkreislauf. Aus diesem Grund sind die Öle der Aromatherapie – Arzneimittel – genauso wie alle konventionellen Medikamente, die oral eingenommen oder auch injiziert werden.
Ätherische Öle werden aus verschiedenen Pflanzen und unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen, z. B. aus Blüten, Blättern, Zweigen, Wurzeln, Samen, Rinde oder Kernholz. Das am weitesten verbreitete Verfahren zur Extraktion der Öle ist die Dampfdestillation. Dabei erhält man eine Mischung aus Öl und Wasser, die gekühlt wird. Nichtflüchtige Öle werden aus den entsprechenden Pflanzen herausgepresst. Aufgrund ihres sehr hoch entwickelten Geruchssinns sprechen Hunde vermutlich gut auf eine Aromatherapie an. Sie verwenden neben Speichel, Urin und Kot auch die Sekrete ihrer verschiedenen Drüsen zur Kommunikation. Sie sind dadurch in der Lage evtl. Angreifer abzuschrecken oder auch Geschlechtspartner anzulocken. Daher ist die Aufnahme von Arzneistoffen über die Nase bestens für unsere Hunde geeignet. Zur Massage eignen sie Öle bei Hunden höchstens in den wenigen behaarten Körperzonen wie Achselhöhlen oder Leistengegend. Auch von einem Bad mit Aromaölen würde ich abraten.
Am besten eignen sich Aromalampen, bei der 5 bis 10 Tropfen Öl in Wasser über einer Kerze erhitzt werden. Die Öl-Wasser-Mischung verdunstet dann und wird vom Hund so inhaliert.
Je nachdem was für Symptome ihr Hund zeigt, können 3 – 4 Öle gemischt werden. Dies sollte aber einem geschulten Aromatherapeuten vorbehalten bleiben. Dieser wird die Öle nach ihrer genauen Beschreibung zusammenstellen. Bedenken Sie bitte, dass die Öle stark konzentrierte Chemikalien sind und in ihrer Reinform giftig sein können. Also bitte nicht unverdünnt auf die Haut ihres Hundes auftragen!!!
Ein paar Beispiele von Erkrankungen und die unterstützenden Öle:

Geringes Selbstvertrauen, Angst, Panik: Ylang-Ylang, Sandelholz

Einsamkeit, Angst vorm Alleinsein: Basilikum, Bergamotte oder Orangenblüte

Unruhe, Frustration: Kamille

Leberbeschwerden: Rosmarin

Nieren- und Blasenbeschwerden: Wacholder

Hautallergien: Lavendel, Kiefer, Terebinthe (Terpentin-Pistazie)

Atemwegbeschwerden: Zedernholz, Eukalyptus, Zitrone, Teebaum, Lavendel

Kleinere Wunden, Bisse, Stiche: Lavendel, Teebaum

Zahnschmerzen: Nelke

Pharmaka
Selbst wenn man einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz vertritt, sollte man nicht ganz auf die Schulmedizin verzichten. Akupunktur, Kräutertherapie und Homöopathie sind zwar eigenständige, in sich geschlossene Systeme. Sie sind jedoch nicht in allen Fällen gleich wirksam. Jedes Individuum spricht anders auf eine Behandlung an.
Bei akuten bakteriellen Infektionen sind Antibiotika von großem Nutzen, aber eine parallel dazu eingenommene Komplementärarznei kann die Dauer der Kur oft erheblich verkürzen und den Einsatz leichterer Antibiotika ermöglichen. So reduziert eine ganzheitliche Behandlung die Anzahl und Schwere der Nebenwirkungen, beschleunigt die Heilung und behebt die Schwachpunkte, die das Auftreten der Infektion ermöglicht haben. Steroide, die jedoch nur kurzzeitig verabreicht werden sollten, helfen gegen ernste Entzündungskrankheiten. Eine Kombination aus Antibiotika und komplementärer Behandlung kann ähnliche Wirkung haben, auch ohne Steroide. Bei bestimmten Krebsarten ist die Chemotherapie eine effektive Methode der Behandlung, doch ihre quälenden und schmerzhaften Nebenwirkungen können erheblich reduziert werden, wenn sie von einem sinnvollen ganzheitlichen Behandlungsplan begleitet wird.

Ich möchte darauf hinweisen, dass auch die Schulmedizin eine ganz wichtige, mitunter unerlässliche Rolle spielt. Sie sollte aber innerhalb des natürlichen Gesundheitsplanes für ihren Hund nur ein Teil ausmachen.

Wie Sie sicher schon erkannt haben, bin ich ein Fan von T-Touch, Reiki, Bach-Blütentherapie, Akupunktur, Homöopathie, Edelsteintherapie und Aromatherapie. Es sind die von mir am ausführlichsten beschriebenen Therapie-Formen, da ich mich damit selber ein wenig beschäftige. Hoffentlich können Sie sich anhand der verschiedenen Therapie-Möglichkeiten nun ein besseres Bild machen und vielleicht somit Ihrem Hund und auch sich selber etwas Gutes tun……..                                     

 

 

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