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° Vor der Anschaffung eines Hundes sollten folgende Beweggründe beachtet werden:
° Wollen Sie einen Hund, der Sie beim Sport begleitet?
° Wollen Sie mit ihm auf einen Platz arbeiten?
° Wollen Sie mit ihm „nur“ spazieren gehen?
° Wollen Sie ihn für Ihre Kinder?
Für einen Rassehund sollten Sie sich entscheiden, wenn Ihnen zuverlässige Merkmale wichtig sind. Ihre Entscheidung sollte sich aber nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild der Rasse beschränken.
Das Tier sollte zu Ihrem Lebensstil passen. Manche Rassen sind völlig ungeeignet für eine kleine Wohnung ohne Garten, einige Rassen benötigen einen hohen Zeitaufwand für die Fellpflege. Große Hunde haben auch einen gewaltigen Appetit und das geht ins Geld.
Dies sind nur einige Anhaltspunkte.
Dann kommen noch die Rassen hinzu, die man als „Hundeanfänger“ besser nicht anschafft . Da wären z. B.:
Deutsche Dogge, Akita Inu, Dobermann, Rottweiler, Weimaraner (Jagdhund), Dalmatiner, Shar Pei, Siberian Husky (sollten immer wenigstens zu zweit gehalten werden) Kangal, Deutscher Schäferhund, Kuvasz und noch viele mehr.

 

diese Hundecouch mit Attila
Hundegruppe2

Sie könnten auch die Überlegung anstreben sich einen Mischling anzuschaffen.
Bedenken Sie aber bitte, dass Sie, wenn Sie sich einen Welpen anschaffen nicht wissen wie groß er evtl. mal wird.
Auch ist es höchst ungewiss, wie er sich später entwickelt, da meist zuwenig über Vater und Mutter bekannt ist. Für mich selber hat sich die Frage allerdings nie gestellt. Ich hatte jahrelang „Mix-Hunde“ und bin begeistert von ihren Charakter.
Einfach einen Hund aus dem Tierheim holen ist auch riskant, da man leider nie genau weiß was für Erlebnisse der Hund in der Vergangenheit gemacht hat. Sie könnten evtl. mehr Arbeit als Freude mit Ihrem neuerworbenen Hund haben. All dies nur zur Information. Leider ist es in vielen Fällen so, dass das Tierheimpersonal zuwenig über die Hunde weiß, oder aber evtl. Störungen nicht mitteilen möchte, da die Hunde ja vermittelt werden sollen. Ich kann gut verstehen, dass man als Hundeanfänger nicht unbedingt einen Hund mit Verhaltensstörungen aufnehmen möchte. Aber trotzdem benötigen gerade diese Hunde menschliche Hilfe. Wenn man die nötige Geduld, Liebe, Pflege und Zeit aufbringt, dann hat man evtl. einen ganz besonderen Hund an seiner Seite.
Bedenken sollte man auf jeden Fall, dass viele Störungen beim Hund, durch seinen Besitzer hervorgerufen werden. Wenn ein Hund nur einfach aus einer Laune heraus angeschafft wird, dann ist das Leiden des Hundes vorprogrammiert, da man sich nicht genug mit dem Thema „Hund“ auseinandergesetzt hat. Ich habe viele solcher Hunde gesehen und kennen lernen dürfen, die im Tierheim gelandet sind, weil sich ihre „Menschen“ überfordert sahen.

 

Ich habe aber nicht die Absicht Ihnen „Ihren Hund“ auszureden, sondern möchte nur, dass Sie sich vor der Anschaffung eines „neuen“ Hausgenossen auch darüber Gedanken machen.
Ein Hund ist keine Sache, die man kauft und wenn sie einem lästig wird wieder abgibt oder in die Ecke stellt.
Bitte bedenken Sie, dass ein Hund „Erziehung“ benötigt. Ein Hund möchte gefordert werden. Geistige wie auch körperliche Förderung des Hundes sind Grundvoraussetzungen.
Werden Sie die Zeit, das nötige Geld für Tierarzt, Ernährung, Pflege, Welpenschule, Hundeschule usw. haben?
Haben Sie die nötige Geduld, Ruhe, Souveränität einem Welpen den richtigen Weg zu weisen?
Können Sie alle Punkte mit einem „ja“ beantworten, dann steht dem „Einzug“ eines Hundes eigentlich nichts im Weg.
Bei der Wahl der „Rasse“ nehmen Sie sich Zeit. Informieren Sie sich, gehen Sie zu „Züchtern“, die Ihnen mit Rat zur Seite stehen. Kaufen Sie nicht einfach, sondern holen Sie sich einen Welpen aus einer „seriösen“ Zucht. (Welpenkauf)
Vielleicht möchten Sie aber auch einen Hund mit „grauer Schnauze“ haben? Dann gehen Sie zu einer Organisation und beobachten Sie den Hund. Gehen Sie mit ihm spazieren, spielen Sie mit dem Hund und schauen Sie ob Sie eine Bindung zu ihm aufbauen können. Geht der Hund freudig und entspannt mit Ihnen mit? Freut er sich, wenn Sie ihn wieder abholen? Lässt er sich gerne anfassen oder schreckt er vor ihrer Hand zurück? Achten Sie auf seine Körperhaltung. Wie reagiert er bei Artgenossen? Viele Fragen könnten schon im Vorfeld beantwortet werden, wenn man sich die Zeit nimmt und den „Vierbeiner“ lesen lernt.
Der Hund, den Sie aus dem Tierheim, Hilfsorganisation oder Tierschutz holen, wird es Ihnen auf jeden Fall danken!!!!

 

Wenn der Hund reden könnte, dann hätte er bestimmt nachfolgende:
10 Bitten an den Menschen  
1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du
  mich anschaffst   
2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.
3. Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon
4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde – ich habe nur Dich.
5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet. Anmerkung von mir: Ich meine, Sie sollten möglichst viel mit Ihrem Hund sprechen. Der Klang Ihrer Stimme schafft  Harmonie zwischen Ihnen und Ihrem Hund.
6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie.
7. Bedenke, ehe Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen
  könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.  
8. Ehe Du mich bei der Arbeit „unwillig“ schiltst, „bockig“ oder „faul“, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes
  Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.
9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein.
10. Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sag nie: „Ich kann so was nicht sehen“ oder „es soll in meiner
   Abwesenheit geschehen“. Alles ist leichter für mich mit Dir.

 

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