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Paula 039

Herzlich Willkommen bei

Stressfrei mit Hund!

Bedanken möchte ich mich bei meinen Kunden, die mir in den Jahren ihr Vertrauen entgegen gebracht haben. Natürlich möchte ich mich auch bei den Hunden bedanken, durch die ich soviel dazu gelernt habe!

Viel Spaß hier!

 

Geburtstag Gustav und Wanderpaket 002

Hallo, ich möchte mich Ihnen gerne mal persönlich vorstellen. Ich heiße Astrid Reichl und lebe mit meinen Kindern, meinem Mann und drei Hunden in einem Vorort von Köln. Seit 37 Jahren beschäftige ich mich mit Hunden. Schon als 11-jährige gab es für mich nichts schöneres als mit unserem Hund spazieren zu gehen. Natürlich wollte ich es dabei nicht belassen, denn nur spazieren gehen war uns zu langweilig. Ich bemerkte schon damals, dass Hunde etwas ganz besonderes sind. Auf meinem Weg haben mich Hunde immer begleitet. Außerdem habe ich Hunde und ihre Besitzer beobachtet. Seminare wurden von mir besucht und mehrere Praktikums habe ich hinter mir.

Auf die Idee selber Hundetrainer zu werden kam ich dann als ich bemerkte, dass mir die Ausbildung in einem Hundeverein nicht gefiel. Es fing alles im Jahr 2000 an, als die neue Hundeverordnung zur Sprache kam. Sie erinnern sich. Mein Hund wurde nach einer ziemlich veralterten Methode ausgebildet, mit der ich nicht konform gehen konnte und wollte. Ich möchte hier keine Hundevereine an den Pranger stellen. Ich schreibe nur über meine eigenen Gefühle. Ich habe mit meinem Hund bei einem dieser Vereine die BH (Begleithundeprüfung) gemacht. Ich war sogar Platzwart dort und habe auch einige Zeit Hunde trainiert. Aber ich konnte und wollte nicht, die allgemeinen Erziehungsmethoden anerkennen. Auf Probleme der Hundebesitzer kann nicht eingegangen werden, da man sich mit der Rasse nicht auseinandersetzt. Also fing ich an mich noch mehr mit dem Thema „Hund“ zu beschäftigen. Dies führte dazu, dass ich mich vor allem mit der Körpersprache auseinandersetzen musste. Denn es kommt sehr häufig vor, dass wir Menschen voraussetzen, dass unsere Hunde uns verstehen. Wir zeigen unseren Hunden ein „Platz“ und sie verstehen anhand unserer Körpersprache ein „Sitz“. Wir sollten lernen mit unserem Hund im „Einklang“ zu kommunizieren. Ich habe gelernt, anhand von Körpersprache mit den Hunden zu kommunizieren. Sie verstehen unsere Köpersprache besser, als unsere verbalen Kommandos.

 

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Es ist sehr schön wenn unsere Hunde ihre Aufmerksamkeit ganz auf uns lenken, jeden Schritt den wir machen genau verfolgen, sich ganz und gar auf uns konzentrieren und wenn wir es ihnen ermöglichen auch mit voller Begeisterung soziale Kontakte zu ihren Artgenossen pflegen.Es ist an uns Hundebesitzern unseren Hund dahingehend anzuleiten, dass er ohne Stress oder gar Druck ruhig an der Leine geht, jedes Kommando befolgt, mit uns spielt, sich Artgenossen gegenüber sozial verhält, spielende Kinder nicht belästigt, Rollschuhfahrer, Inliner usw. nicht verfolgt. Wichtig ist auch, dass der Hund früh genug lernt, dass er nicht jagen darf!!!Seit Jahren beschäftige ich mich mit verschiedenen Ausbildungsmethoden. Es gibt mittlerweile so viele Bücher über Hundeerziehung, die ich verschlungen habe, die mich damals aber nicht weiter gebracht haben.

 

Platzübung Finja

Da beschäftigt sich z. B. ein Hundetrainer mit den Beschwichtigungssignalen (Calming signals), der andere Hundetrainer hält diese für überflüssig und meint: diese Signale sind nichts anderes als Übersprungshandlungen. Sicher für mich ist, dass es beides gibt, dies habe ich im Laufe der Jahre gelernt. Denn meine Hunde haben beides gezeigt. Die Hunde die ich in Tierheimen, Gehegen und Hundegruppen beobachtet habe, zeigten in ganz unterschiedlichen Situationen Beschwichtigungssignale. Also stellte ich fest, dass es nicht „die Erziehungsmethode“ gibt. Jeder Hund für sich gesehen ist ein Individuum. Die Ausbildung des Hundes sollte mit Ruhe, Geduld, Konsequenz und vor allem mit viel Phantasie erfolgen. Wattebäuschchen, Stachelhalsbänder, Elektrogeräte und roher Druck haben damit nichts zu tun. Die natürlichen Verhaltensweisen des Hundes sollten immer im Vordergrund stehen und bei der Erziehung berücksichtigt werden. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir möglichst viel über das Wesen und Verhalten des Hundes erfahren. Seit dem ich mich mit den verschiedenen Entwicklungsstufen, der Aufziehung von Welpen durch ihre Mutter, der Sozialstruktur innerhalb eines Rudels oder eines Gruppenverbandes intensiver beschäftige, bin ich in der Lage meine Hunde besser zu verstehen. Ich ermögliche ihnen dadurch eine halbwegs artgerechte Lebensweise. Leider ist es nicht mehr möglich einen Hund „artgerecht“ zu halten. Dazu gehört nämlich, dass der Hund viel mehr Freiraum hat, als unsere Umwelt bieten kann.

 

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Auf den folgenden Seiten informiere ich über die Entwicklungsphasen der Hunde, über Dominanz, Körperhaltung, Kommunikation, Aggression und Spielverhalten. Eine große Hilfe bei meinen Recherchen und Ausarbeitungen waren Bücher von Eberhard Trumler, Günther Bloch, Petra Führmann, Werner Freund, Eric H. Aldington, Dorit Feddersen-Petersen und Jan Nijboer. Es gibt bestimmt noch viele andere Bücher, die es zu erwähnen gilt aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Ich habe Wölfe in Gehegen beobachtet, Bilder finden Sie in der Bildergalerie. Ich möchte aber darauf hinweisen, das Wölfe in der freien Wildbahn andere Verhaltensweisen zeigen.
Viel Spaß hat es mir gemacht die Trumler Station zu besuchen. Im Jahr 2004 war ich insgesamt zwei Wochen in Wissen und habe dort ein Praktikum gemacht. Ich habe in der Zeit einiges an Bildmaterial gesammelt. Die Dingos wurden von mir bevorzugt beobachtet.
Wenn Sie Fragen zum Thema Hund haben oder mir ein paar Tipps geben möchten, dann schreiben Sie einfach ein paar Zeilen. Meine Mail-Anschrift finden Sie im Impressum. Bedanken möchte ich mich bei allen, die so freundlich waren mir zu erlauben Bilder von ihren Hunden zu veröffentlichen.

 

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